Grüne Baden

Grüne Baden sagen Nein zur Südwestumfahrung Brugg

Der Vorstand der Grünen Baden spricht sich gegen die Südwestumfahrung Brugg aus. Das Projekt wird die Hoffnungen auf  eine Verbesserung der Verkehrsabläufe in und um Brugg nicht erfüllen. «Der Knoten Neumarkt bleibt trotz Südwestumfahrung ein hoch belasteter Knoten, der staugefährdet bleiben wird», schreibt der Regierungsrat denn auch in der Abstimmungsvorlage (S. 14). Auch Lupfig, Scherz und Birr werden von der Südwestumfahrung nichts spüren, weil der kürzeste Weg aus dem Schenkenbergertal auf die Autobahn weiterhin durch diese Dörfer führt. Einer Investition von 50 Millionen Franken und dem in Geld nicht bezifferbaren Verlust eines wertvollen Waldrandes, einer Amphibien-Wanderachse und dem Zugang der Brugger Bevölkerung ins Naherholungsgebiet des Habsburgerwaldes steht ein vernachlässigbarer Nutzen gegenüber. Wegen diesen und weiteren Unzulänglichkeiten verkauft der Regierungsrat das Projekt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern als Teil eines Gesamtpakets mit Nordumfahrung Windisch, Verkehrsmanagement Brugg Regio und Baldeggtunnel, dessen Realisierbarkeit noch in den Sternen steht. Der Zusammenhang zwischen diesen angeblichen Teilelementen ist im Hinblick auf die Abstimmung weitgehend konstruiert. Das Projekt hält nicht das, was es verspricht.

Regina Gregori

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